In Innsbruck geben ab Dezember die Bobs Gas

Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck nutzt Danfoss VLT® Umrichter

DDAT_NEWS_BobbahnIgls738x415 Der Internationale Bob & Skeleton-Verband IBSF vergab die kontinentalen Meisterschaften an den dortigen Olympia-Eiskanal Innsbruck-Igls. Der IBSF Bob + Skeleton Weltcup wird im Race-in-race-Modus vom 15.-17. Dezember 2017 ausgetragen. Gekühlt wird mit Danfoss-Technik.

- Mittwoch, 29. November 2017 Von Danfoss Drives

Im Bob- und Rodelsport zählt für die Piloten jede hundertstel Sekunde. Neben dem fahrerischen, sportlichen Können ist das eingesetzte Hightech-Material und vor allem auch der exzellente Zustand des Eises bei jedem Lauf von großer Bedeutung. Um diesen Sportarten adäquate Trainings- und Wettkampfbedingungen zu bieten, hat das Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck seine zu den olympischen Spielen 1976 erbaute Eisbahn grundlegend saniert und den heutigen Erfordernissen angepasst. Bei der Ausschreibung der neuen Kältezentralen waren sowohl die zum Betrieb der Anlage notwendigen Energie- als auch die Investitionskosten entscheidende Kriterien. Mit dem überzeugendsten Konzept konnte die ENERTEC Naftz & Partner OEG punkten, die auf die geregelten VLT® Antriebe der Abscheideanlage und Ammoniakpumpen gesetzt hat.
Die Bob-, Rodel- und Skeletonbahn mit einer Gesamtlänge von 1270 m bietet mit einer Höhendifferenz von 100 Metern, 14 Kurven und ihrem legendären Kreisel alles, was das Herz begehrt. Im Trainingsbetrieb kommen leicht 200 Läufe pro Tag zusammen: Für das Eis stellen diese hohen Belastungen keine großen Probleme dar. Die neue Kälteanlage sorgt in der ganzen Saison für optimale Bedingungen im Eiskanal. Verantwortlich für die rund eine Million Euro teure Sanierung der Kältetechnik waren die erfahrenen Spezialisten der Cofely Kältetechnik. Neben der verbesserten Eisqualität spart die Anlage seit der Erneuerung sehr viel Energie ein.

80 km Kühlrohre

Um die rund 5500 m² Eisoberfläche optimal zu kühlen, sind rund 80 km Kühlrohre auf der Bahn verlegt. Herzstück der Kältezentrale ist die Abscheideanlage. Sie wird mit drei Schraubenverdichtern mit einer Kälteleistung von 2.700 kW betrieben. Dabei übernimmt ein mit einem Danfoss VLT® HVAC Drive FC 102 frequenzgeregelter Verdichterantrieb die Grundlast. Mit einer elektrischen Leistung von 315 kW ist er für Drehzahlen bis zu 4000 U/min ausgelegt. Zwei weitere Schraubenverdichter, angetrieben von jeweils einem 200 kW Motor, werden je nach Bedarf ungeregelt zugeschaltet. In den Kühlrohren der größten Kälteanlage Österreichs zirkulieren rund 38 Tonnen natürliches Ammoniak NH3 als Kühlmittel, das sowohl technische als auch ökologische Vorteile hat. Gegenüber anderen Kältemittel ist es sowohl sehr wirtschaftlich und betriebssicher als auch ökologisch nachhaltig, denn Ammoniak schädigt nicht die Ozonschicht und trägt auch nicht zum Treibhauseffekt bei.

 

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